Ich bin in einem kleinen Dorf in Mecklenburg, das ganz nah an einem See und an einem Wald lag, aufgewachsen.
So waren die Bedingungen gegeben, das ich tag ein, tag aus mit Tieren lebte. Ob es nun die eigenen Haustiere waren, mit denen ich direkten Kontakt hatte oder die Tiere der anderen Dorfbewohner die ich alle kannte. Egal, mir waren alle gleich lieb ob nun groß oder klein. Und die Tiere mochten mich, denn sie wussten, dass von mir keine Gefahr zu erwarten war oder sie sonst irgendetwas zu befürchten hatte.
Ich konnte mit den Tieren reden und sie redeten auch mit mir. Wenn sie auch kein Wort sagten, aber ihr ganzer Körper, die Ohren, die Augen, die Haltung des Kopfes waren ihre Sprache. Damit zeigten sie mir, was sie wollten. Und weil wir uns so gut verstanden konnte ich so viel mit den Tieren erleben.
Nun könnt ihr sagen, ok das sind Haustiere, aber wieso versteht sie wilde Tiere.
Ich habe sehr viel Zeit verbracht auch wilde Tiere, wie Hasen oder Hamster, Rehe oder Wildschweine usw. zu beobachten. Tagelang oder sogar wochenlang lag ich in einem Versteck und beobachte ihr tun und treiben. Dabei konnte ich feststellen, dass diese sich auch unterhalten. Ihre Körpersprache und ihre Laute können uns auch sagen, was sie gerade denken oder tun.
Mir hat es immer wieder Spaß gemacht, den Tieren zuzuschauen und zuzuhören. Alles, was ich da gesehen habe und erlauscht habe möchte ich für andere aufschreiben.
Und weil ich bei den meisten Geschichten selbst noch Kind war oder es meine Kinder waren, die es erlebt haben, schreibe ich die Geschichten für Kinder.